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Universal Society for Peace and Love e.V.
1%Hilfe ist mehr als 100% Mitleid

Einige kleine Bauprojekte.

Direkt nach dem Tsunami wurden an vielen Orten einfache Holzhütten gebaut und Zelte aufgestellt. Auch an solchen Projekten haben wir uns beteiligt, z. B. mit 100.000 Rupien
(ca. 900 Euro) am Bau von Niedrig-Kosten-Häusern durch das „Sri Jinaranthana Educational Institute“
Mit 340.000 Rupien (= 3.000 Euro) haben wir uns an der Renovierung von 10 teilweise zerstörten Häusern in Piyagama Balapitiya beteiligt.
In Ampara, im Osten des Landes, erstellen wir zurzeit ein Gemeindezentrum („Community-Hall“) für eine Dorfgemeinschaft. Dort sollen dann Kinder unterrichtet und Mütter in Erziehungsfragen unterwiesen werden.
Am 26. Januar 2005 um 09:16 Uhr, also genau einen Monat nach dem Tsunami, fand in Akuressa im Dorf Urumutta die Grundsteinlegung einer Tsunami-Pagode zum Schutze der Überlebenden und zum Andenken an die Opfer statt.
Unsere Beteiligung an den Baukosten beträgt 100.000 Rupien. (ca. 900,-- Euro)

Noch etwas ganz Wichtiges:
Tanzen, Musizieren, Singen, Theater spielen

Auf der Suche nach Möglichkeiten, den Kindern und Jugendlichen aus ihren traumatischen Erlebnissen heraus zu helfen, folgen wir langjährigen Erfahrungen in diesem Land. Die Menschen auf Sri Lanka lieben das Tanzen, Singen, Musizieren und Theater spielen aus ihrer alten Kultur. Manchmal möchte man meinen, das wäre ihnen wichtiger als Essen und Trinken.
Deshalb haben wir bald nach dem Tsunami Musikschulen in Tempeln und Schulen errichtet, in denen die Betroffenen Unterschlupf gefunden hatten. Wir kauften landesübliche Musikinstrumente, bunte Stoffe für Kostüme, Nähmaschinen usw. Die Mütter nähten neue Schulkleidung wie auch die Kostüme für die Tänze und Schauspielstücke. Wir engagierten Tanz- und Musiklehrer und sofort wurde alles wieder fröhlicher. Sie können sich denken, dass auch dies eine Daueraufgabe ist.

Und noch ein Schulprojekt, die Lake-School in Hikkaduwa
Diese Schule kümmert sich um vernachlässigte Kinder im Alter von 6 - 18 Jahren. Diese Kinder kommen aus den ärmlichsten Verhältnissen. 50 von den 96 Kindern haben keine Eltern mehr, lebten ohne ein Zuhause auf der Straße. Manche haben Straftaten begangen und wurden vom Staat in diese Schule geschickt.
Als wir diese Schule erstmals besuchten, stellten wir entsetzt fest, wie sehr die Gebäude und die Unterkünfte vernachlässigt waren. Die Kinder lebten hinter Gittern unter schier unmöglichen Umständen. Kein Wunder, dass sie alle sehr traurig und einsam auf uns wirkten.
Um die Situation zu verbessern, haben wir mit dem Lehrerkollegium folgendes vereinbart:
Wir geben die nötigen Baumaterialien, um die Gebäude zu renovieren und menschenwürdige Verhältnisse herzustellen. Die Betreuer und Kinder führen die Renovierungsarbeiten selbst durch.
Das ist inzwischen alles geschehen. Zusätzlich haben wir 96 kleine Schränke gekauft, damit jedes Kind Platz für seine wenigen privaten Dinge erhält.
Nun sieht alles ordentlich und gepflegt aus, und die Kinder lachen uns wieder zu. Sie haben die Möglichkeit, hier ihre Schulausbildung zu machen und zusätzlich verschiedene Berufe wie Schreiner, Metallarbeiter, Maurer, Landwirte zu erlernen. Zurzeit besuchen 54 Kinder die Schule; 42 erhalten eine Berufsausbildung. 25 Lehrer und Betreuer arbeiten im Schichtdienst.
Kosten dieser Aktion: 1560,- Euro.
(Das nötige Geld haben wir von der Diesterweg-Schule in Solingen als Spende bekommen. Die Schüler dieser Schule haben mit vielen Aktionen das Geld für dieses und für weitere Projekte gesammelt.)